Gebrauchte Espressomaschine – Absolutes NoGo oder preiswerte Alternative?

Gebrauchte Espressomaschine

Wer sich eine Espressomaschine anschaffen möchte, steht erst einmal vor einer großen Investition. Hochwertige Espressomaschinen haben ihren Preis. Bei einer guten Pflege und Reinigung liefern sie aber auch für viele Jahre einen exzellenten Espresso.

Wer die Anschaffungskosten reduzieren möchte sucht sich eine gebrauchte Espressomaschine. Doch worauf sollte beim Kauf einer gebrauchten Espressomaschine geachtet werden?

Im Folgenden möchte ich Dir ein paar Tipps geben und klären, ob gebrauchte Espressomaschinen eine preiswerte Alternative zu Neuware darstellen.

Die Qual der Wahl

Das  Angebot an Espressomaschinen ist groß. Egal ob Du auf der Suche nach einer Kapselmaschine, einem Kaffeevollautomaten oder einer Siebträger Espressomaschine bist. Die Auswahl in jeder Kategorie ist riesig und für einen Einsteiger unübersichtlich.

Wenn Du eher der bequeme Typ bist und wenig Einfluss auf den Geschmack des Espressos haben möchtest, so bist du mit einer Kapselmaschine oder einem Kaffeevollautomten gut beraten. Möchtest du jedoch lieber manuell eingreifen, so solltest du die eine Siebträger Espressomaschine anschauen. Weitere Informationen zu den Unterschieden findest du in diesem Espressomaschinen Vergleich.

Eines ist bei der Wahl aber bereits im Hinterkopf zu berücksichtigen. Da du dir eine gebrauchte Espressomaschine kaufen möchtest, solltest du dir im Klaren darüber sein, dass je mehr Arbeitsgänge die Maschine selbst und automatisch ausführt, der Pflegeaufwand höher ist.

Gebrauchte Espressomaschine – Was gilt es zu beachten?

Generell gilt, je hochwertiger und technisch ausgefeilter eine Espressomaschine, desto höher ist ihre Störanfälligkeit. Wenn Du dich also für eine gebrauchte Espressomaschine interessierst, solltest du sichergehen, dass du ein Rückgaberecht hast. Dies ist bei Privatanbietern oftmals nicht der Fall, weshalb du hier auf jeden Fall die weiteren Punkte beachten solltest.

Ist die Espressomaschine weniger als zwei Jahre alt, so gilt oft noch die Herstellergarantie. Eine eventuell notwendige Reparatur ist dann meist kostenlos. Hier solltest du aber auf jeden Fall klären, ob das Gehäuse der gebrauchten Maschine nicht geöffnet wurde. Ansonsten verfällt die Garantie.

Idealerweise kaufst du eine gebrauchte Espressomaschine direkt bei dem Anbieter persönlich. Dadurch kannst du die Espressoamschine gleich einem Sichttest unterziehen. Hier solltest du vor allem auf die Sauberkeit der Maschine, sowie der eventuellen Zusatzteile (z.B. Siebträger, Milchaufbereiter) achten. Eine saubere Maschine deutet oft auf eine gute Pflege hin.

Bevor du die gebrauchte Espressomaschine kaufst solltest du einen Testlauf durchführen. Gibt es hierbei ungewöhnliche Geräusche oder Auffälligkeiten (z.B. undichte Stellen), solltest du lieber die Finger davon lassen.

Fazit – Preiswerte Alternative, aber Vorsicht

Eine gebrauchte Espressomaschine kostet oft nur ein Bruchteil des Neupreises. Wer jedoch auch langfristig etwas von der Maschine haben möchte, sollte nicht nur auf den Preis achten. Sehr günstige Angebote versprechen oft ein Reinfall zu werden, da Ersatzteile benötigt werden oder sie zum Kundenservice gebraucht werden muss. Dies führt schnell zu weiteren Kosten, die oft nicht berücksichtigt werden.

Wenn Du nicht immer das aktuellste Modell haben möchtest, so kannst du auf das Vorserienmodell zurückgreifen. Die Preise fallen oft sehr schnell, wenn der Nachfolger auf den Markt kommt.

Im Allgemeinen ist eine gebrauchte Espressomaschine eine gute und preiswerte Alternative. Jedoch solltest du vorsichtig sein, wenn es sich um einen Privatverkauf, ohne Rückgaberecht und Garantie handelt. Hier gilt: Besichtigung vor Ort spart oftmals den Ärger im Nachhinein.

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